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Ein Haus mit Geschichte ...

Die Chronik berichtet, dass dieses wehrhafte und zugleich romantisch verspielt erscheinende Schlösschen von dem Steinbruch-Besitzer Julius Leuther im Jahre 1889 erbaut wurde.

Durch Kontakte mit dem damaligen Schlossherrn von Rodeck, Friedrich Schliephacke, findet Julius Leuther den bekannten und qualifizierten Architekten Eugen Drollinger. Er war Hofoberbaurat in Bayern und ihm war die bauliche Instandhaltung der Königsschlösser Herrenchiemsee, Linderhof und Neuschwanstein übertragen. 

Im Jahre 1919 kauft Gutsbesitzer Wilhelm Münter das Anwesen. Zwei Jahre später erfolgte die Neugestaltung der ausgedehnten Parkanlagen, mit einem erlesenen Bestand an Bäumen und Büschen. So kann man jetzt noch die üppigen Rhododendrons, Rotbuchen, Ginkobäume, Bambus und Tulpenbäume bewundern. 

In den 20er und 30er Jahren betreibt die Familie Münter eine sehr erfolgreiche Schnapsbrennerei und Trinkbranntweinherstellung. 

Nach der Besetzung Kappelrodecks durch französische Truppen im Mai 1945 wurde das Zuckerbergschloss zur prachtvollen Residenz für Divisionsgeneral Dromard ausgestattet und bis Juli 1947 als Kasino für die französischen Streitkräfte gebraucht. Danach geht die Betreuung wieder auf Wilhelm Münter und Tochter Maria über. In den späten 60er Jahren erwirbt die Gemeinde Kappelrodeck das Schloss und das gesamte Parkgelände. Die letzte Erbin Maria Münter gründete das Tierheim in Ottersweier, welches heute noch durch eine Stiftung weitergeführt wird. Bei der Restaurierung des Gebäudes wird der Dachstuhl komplett neu aufgebaut. Der Turm war in den Kriegsjahren aus Steuergründen abgerissen worden und wurde nun wieder neu erstellt. 

Es gab verschiedene Deutungsversuche zur Herkunft der Bezeichnung "Zuckerbergschloß" : - die Quarz- und Glimmerteile in den Granitsteinen, die in der Sonne glitzern wie Zuckerkristalle , - der ursprünglich mit Schmuckwerk überladene Turm, der wie das Werk eines Zuckerbäckers aussah , - die Zuckerberge, welche früher vor der Schnapsbrennerei gelagert haben sollen. Die richtige Erklärung ist wohl der alte Flurname "Zuckerberg". Dieser stammte vom altdeutschen Wort "Zuge", was bedeutete :" laufender Brunnen", der sein Wasser vom Berg herab erhielt. Diesen Brunnen gibt es noch immer.

Seit 1982 wird das Anwesen gastronomisch genutzt.

Im Jahre 1989 wurde der Musikpavillon in dem herrlichen Park eingerichtet.

Seit 1990 betreibt die Familie Golsteijn das Haus gastronomisch.

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